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Zum Schreien: Der E-Commerce-Twitter-Zwitter “hollrr”

Micro-Blogging und E-Commerce zu verbinden, ist eigentlich nahe liegend. Die lang erwartete Möglichkeit ist mit “hollrr” nun auch tatsächlich verwirklicht worden (abgeleitet vom Englischen “holler” = brüllen). Der Dienst ist nicht mehr ganz neu, im letzten Jahr in den USA entstanden – in Deutschland aber nahezu unbekannt (zurzeit wird jedoch auch hier in etlichen E-Marketing-Medien und Blogs darüber berichtet).

Nach dem Motto “Shout about the things you love!” können Nutzer ihre Lieblingsprodukte quasi in die Welt hinausbrüllen. Kurzlebige Sonderangebote in Liveshops lassen sich dabei ebenso gut wie auslaufende Onlineauktionen twitter-analog in Echtzeit verbreiten. Insbesondere Onlineshops mit geringem Werbebudget können, etwas Geschick und Mühe vorausgesetzt, von der rasanten Mundpropaganda profitieren.

Das US-amerikanische Start-Up “hollrr” hat nach eigenen Angaben speziell kleine und mittlere Unternehmen im Visier – an diese richte sich das kostenfreie Angebot. Durch die Spezialisierung des Dienstes könnten virale Marketing-Ansätze, die im riesigen Twitter-Strom oft untergingen, Beachtung finden.

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hat diesen Beitrag am Mittwoch, 10. März 2010, in der Kategorie Wissenswertes veröffentlicht und unter den Stichworten , , abgelegt
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2 Kommentare to 'Zum Schreien: Der E-Commerce-Twitter-Zwitter “hollrr”'

Felix B.
12. März 2010

Gleich beim ersten Austesten von Hollrr wird für mich deutlich, dass es zwar schön ist, klar kategorisiert die Lieblingsprodukte anderer Konsumenten nachvollziehen zu können. Leider geht der überwiegende Teil der comments nicht über ein schnödes “Yeah man, it’s so awesome!” hinaus, so dass der Dienst zwar quantitativ weit vorne liegt, die Reviews auf Portalen wie ciao oder amazon in qualitativer Hinsicht aber leider nicht ersetzen kann. Eher spiegelt es unzählige subjektive Eindrücke wieder, die im Anbetracht des information overloads, dem ich ohnehin schon ausgesetzt bin, langfristig keinen dauerhaften Platz in einem meiner Reader finden wird. Haben Sie Infos darüber, wie die Plattform sich finanziert? Gibt es für gewerbliche Nutzer evtl. sogar die Möglichkeit des kostenpflichtigen Keyword Advertising? Der überwiegende Teil der Produkte scheint primär von diesen selbst eingepflegt worden zu sein…

Peter Montag
30. März 2010

Hallo Felix B., eine andere Agentur hat angekündigt, Hollrr eingehend testen zu wollen: “Unsere Spezialisten in Sachen Social Media und Reputation Management werden Hollrr weiteren kritischen Tests unterziehen und darüber berichten.” Da wird man sicherlich bald mehr erfahren..

http://www.new-communication.de/neues/top-news/organisierte-mundpropaganda-mit-hollrr.html

Viele Grüße!

P.M.

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