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Verdreifachen Sie die Abrufe Ihrer PR-Inhalte mit diesen 2 Tipps

Idee: eine Glühbirne mit zerknülltem PapierWer Neuigkeiten und Informationen schnell an Medien übermitteln möchte, versendet diese in der Regel in Form einer Pressemitteilung: Ein klassisches Werkzeug, das in keinem PR-Koffer fehlen darf. Bestenfalls weckt sie das Interesse des Journalisten und motiviert ihn, diese zu veröffentlichen oder als Grundlage für einen eigenen Beitrag zu verwenden. Doch wie hebt sich eine Pressemitteilung positiv von anderen ab? Schließlich erhält jeder Journalist täglich hunderte E-Mails mit Presseinformationen, die er durchsehen und nach Relevanz für sein Medium beurteilen muss. Worauf können Sie beim Aufbau achten, um die größtmögliche Aufmerksamkeit und Reichweite zu erzeugen? Wie steigern Sie die Abrufzahlen Ihrer PR-Inhalte?

In diesem Artikel erfahren Sie es.

So setzt sich Ihre Pressemitteilung durch

Frau an Tastatur,  mit verschiedenen Titelvariationen auf PapierDie Überschrift ist das Aushängeschild Ihrer Pressemitteilung. Ihr Text kann noch so emotional, informativ, interessant oder mitreißend geschrieben sein – wen die Überschrift nicht anspricht, liest auch den Text nicht und all die Arbeit war umsonst.

Studien zeigen, dass etwa 80 Prozent der Leser lediglich die Überschrift lesen, gerade mal 20 Prozent widmen sich auch dem Artikel. Der Schlüssel: Eine gute Überschrift. Sie setzt sich gegen andere Artikel durch, spricht den Leser an und motiviert ihn, den Artikel zu lesen. Journalisten scannen daher zunächst die Überschriften: Ist die Headline nicht spannend, neu und ansprechend, fällt der Artikel durch das Raster. Eine gute Überschrift ist also wie ein Fuß in der Tür.

Das wichtigstMann, der eine Zeitung hälte Prinzip beim Verfassen einer Überschrift: Sie ist ein Versprechen. Je größer das Versprechen, desto interessierter wird der Leser sein, den Artikel zu lesen. Aber: Versprechen Sie nur, was Sie auch halten können. Stellen Sie den Nutzen, den der Leser von der Lektüre Ihres Artikels hat in den Vordergrund. Versetzen Sie sich hierzu in Ihre Zielgruppe hinein – was beschäftigt und interessiert sie?

Tipp: Don’t think PR – think News!

Die ideale Headline ist prägnant und schnell erfassbar. Machen Sie den „Twitter-Test“: Könnten Sie die Überschrift twittern, sie also bis zu 140 Zeichen lang ist, besteht sie den Test.

Beispiel:

„Hänsel und Gretel verlaufen sich im Wald, werden aber gerettet“

Besser: „Psychisch kranke Frau kidnappt Kinder – so schützen Sie Ihren Nachwuchs vor Übergriffen“

Bis zu 270 Prozent mehr Zugriffe: So machen Sie Ihre Pressemitteilung interessant

Ihre Überschrift ist jetzt also perfekt formuliert – wie stechen Sie Ihre PR-Inhalte noch mehr aus der Masse heraus? Pressemitteilungen, die zusätzliche Inhalte, wie Bilder, Audiodateien oder Videos mitbringen, werden deutlich öfter abgerufen als reine Textmeldungen.

Eine Analyse über die Zugriffe aller Inhalte, die 2014 auf presseportal.de eingestellt wurden ergab:

  • Meldungen mit Bild: +95 Prozent
  • Meldungen mit Audio: +100 Prozent
  • Meldungen mit Video: +270 Prozent

Sie sehen: Zusätzliche Inhalte heben Ihre Pressmitteilung von anderen ab. Wenn Sie keine Ressourcen für die Produktion einer Audiodatei oder eines Videos investieren möchten, sollten Sie Ihren PR-Inhalt zumindest mit einem Bild ausstatten. Ein aussagekräftiges Bild ist ein Muss für jede Pressemitteilung, denn: Bilder erzeugen Aufmerksamkeit.

Fotograf, der einen Pianisten ablichtetÜber ein Bild transportieren Sie zudem schnell Informationen. Stellen Sie Ihre relevanten Informationen beispielsweise in Form einer Infografik dar oder entscheiden Sie sich für ein besonders aussagekräftiges Foto. So erfassen Ihre Leser auf den ersten Blick, worum es in Ihrer Pressemitteilung geht und werden neugierig auf mehr.

Wecken Sie Emotionen bei Ihrer Zielgruppe. Bilder, die die Gefühle Ihrer Leser erreichen, sind nicht nur spannend, sie bleiben auch besser im Gedächtnis. Möchten Sie beispielsweise ein neues Produkt vorstellen, zeigen Sie es im Einsatz. Bilder von Menschen, insbesondere Frontalaufnahmen des Gesichts sind besondere Eyecatcher und wecken die Sympathie Ihrer Zielgruppe.

So wählen Sie das ideale Bild für Ihren Inhalt aus: Weniger ist mehr. Lassen Sie den Betrachter nicht rätseln, was das Bild aussagen soll. Indem Sie Ihr Foto nicht überladen, sondern sich auf das Wesentliche beschränken, ist es schnell erfassbar. Ein weiterer Vorteil: Aufgeräumte Bilder sind auch in kleinem Format auf mobilen Endgeräten erkennbar. Verzichten Sie wenn möglich auf gekünstelte Stock-Fotos und unnötige Fotoeffekte. Das wirkt ansprechender und natürlicher.

Ihre Vorteile von Fotos und Grafiken auf einen Blick:

  • schnell erfassbar
  • vermitteln Informationen: Infografiken
  • wecken Emotionen
  • bleiben im Gedächtnis
  • kompatibel mit Smartphones und Tablets

Fazit:

Journalisten erhalten täglich hunderte Pressemitteilungen. Wie erreichen Sie, dass Ihre nicht in der Flut untergeht? Mit einem prägnanten Titel und zusätzlichen Inhalten wie Bildern, Audios oder Videos, heben Sie Ihre PR-Inhalte ab. Halten Sie sich an den Leitsatz „Don’t think PR, think news!“. Betrachten Sie die Information, die Sie vermitteln möchten, mit den Augen Ihrer Zielgruppe. So schaffen Sie eine maßgeschneiderte Pressemitteilung, die Ihren Lesern im Gedächtnis bleibt.

 

Autorin: Angelika Schulz

 

Alle Bilder unterliegen der CC0 Creative Commons Licence. Eine gesonderte Quellenangabe ist daher nicht nötig.

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hat diesen Beitrag am Montag, 21. Dezember 2015, in der Kategorie Tipps aus der Agenturpraxis, Wissenswertes veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , , , , abgelegt
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