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Studien als PR-Instrument

Umfragen und Studien sind in Redaktionen gern genommen, da sie einen aktuellen Anlass für eine Berichterstattung geben. Bietet die Studie einen interessanten Nachrichtenwert und spannende Ergebnisse, so ist sie ein hervorragendes PR-Instrument.

Glaubwürdigkeit und Seriosität

„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, das gilt leider auch oft für Studienergebnisse. Deshalb stehen Glaubwürdigkeit und Seriosität bei einer Erhebung im Vordergrund und nicht die eigentlichen PR-Ziele. Es gibt genügend Tricksereien auf dem Markt. Dienen die Ergebnisse hauptsächlich den Interessen des Auftraggebers, so ist das Vertrauen in die Marke schnell verspielt.

Oft werden Antwortmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Produkte des direkten Konkurrenten, außer Acht gelassen. Was hilft es also, nach der beliebtesten Bettdecke zu fragen und nur Daunendecken als Antwortmöglichkeit vorzugeben, weil man diese herstellt? Solche Schummeleien fliegen schnell auf. Und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (mehr) und das Tor in die Medien ist verschlossen.

Professionelle Herangehensweise und Umsetzung

Repräsentative Erhebungen mit unabhängigen Fragestellungen ohne jegliche Beeinflussung lassen erst gar keine Verdachtsmomente aufkommen. Die Studienziele werden vorher zwar festgelegt, aber das Ergebnis ist nicht planbar. Einen echten Mehrwert bieten Studien, wenn die Neutralität gewahrt wird. Das Renommee einer Marke wächst mit der Glaubwürdigkeit.

Eine professionelle Durchführung ist zum Teil mit hohen Arbeits- und Kostenaufwand verbunden. Als Partner sollte man sich ein renommiertes Marktforschungsinstitut ins Boot holen. In Deutschland werden sie gern als vertrauenswürdige Quelle herangezogen. Die Teilnehmerzahl sollte bei über 1000 Personen liegen. Ein transparenter Ablauf mit genauen Angaben zu den Rahmenbedingungen fördert das Vertrauen in die Marke.

Imageförderung und Themenservice

Durch Studien kann das Unternehmens- bzw. Marken-Image gefördert werden. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen, die eigentlich keine Themen zu berichten haben und keine Waren im eigentlichen Sinne anbieten, können sich dieses Kommunikationsinstrument zunutze machen. Werden die Umfrage und Ihre Ergebnisse journalistisch aufbereitet und ergänzt durch eine gelungene Infografik, so ist sie für Redaktionen ein bevorzugter Themenservice.

Eine der bekanntesten Studien ist wohl die Shell-Jugendstudie. Regelmäßig wird die Presse von der Kommunikationsabteilung des Konzerns über das Leben und die Wünsche von Teenagern in unserer Zeit informiert. Die Medien nehmen das Thema immer wieder gerne an. Auch andere Boulevardthemen für das breite Publikum füllen das „Sommerloch“. Studien zu den Themen Wetter, Grillen oder Sonnenbaden liegen im Trend.

Auch in unserer Agentur nutzen wir Studien als PR-Instrument. Unserer Erfahrung nach kommen unterhaltsame Themen in den Redaktionen besonders gut an.

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hat diesen Beitrag am Dienstag, 30. April 2013, in der Kategorie Tipps aus der Agenturpraxis, Wissenswertes veröffentlicht und unter den Stichworten , , , abgelegt
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1 Kommentar to 'Studien als PR-Instrument'

Lena
30. April 2013

Vielen Dank für den wertvollen Tipps. Studien finden viele Leser interessant und lesen sich Statistiken gerne an. Der Schlüssel zum Erfolg liegt da, meiner Meinung nach, an der guten Darlegung der Daten, Zugänglichkeit und – wie Sie es schon erwähnt haben – Aktualität. Ein paar schöne und passende Bilder oder Photos, die die Aufmerksamkeit auf den Artikel lenken, eine Infografik für besseres Verstehen und ein guter Text ohne überflüssige Termini und Fachwörter.

Beste Grüße
Lena

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