PR-Agentur Blog

Reputation versaut

Sich einen guten Namen aufzubauen erfordert einen langen Atem und eine kluge Kommunikationsstrategie. Umso ärgerlicher, wenn die Online-Reputation mit einer einzigen Aktion nachhaltig beschmutzt wird. So geschehen bei JP Morgan Chase in New York. Gehen wir einmal davon aus, dass die tausendfach per E-Mail weitergeleitete Abschiedsmail eines Bankmanagers echt ist. Sie hat es in sich. Detailliert wird abgerechnet, das Arbeitsklima beschrieben und Einzelpersonen persönlich "gedankt". Sofort wurde der Brief süffisant von Bloggern wie WallStreetJackass und "The Closet Entrepreneur" aufgegriffen.

Warum es sich über solche viralen Büromails nachzudenken lohnt, ergibt sich von selbst. Wie immer ist Kommunikation nicht kontrollierbar. Fallen schändliche Kommentare auf fruchtbaren Boden, ist selbst eine angesehene Bank nicht davor gefeit, dass sich die gesamte Wallstreet hämisch das Maul zerreißt. Ich bekam diese Mail übrigens von einem Freund aus London. In weniger als drei Tagen hatte der Schandbrief es über den Teich und in einen anderen Sprachraum geschafft. Es lohnt sich also, für Unternehmer mit Ihren Mitarbeitern zu reden. Es zahlt sich aus, interne Kommunikation groß zu schreiben und das Thema "Interne Kommunikation" ebenso strategisch zu bearbeiten, wie die externe Pressearbeit. Unzufriedene Mitarbeiter könnten Überraschungen in petto haben, die man ihnen nie zugetraut hätte.

Ihren XING-Kontakten zeigen
hat diesen Beitrag am Donnerstag, 26. Juli 2007, in der Kategorie Zeitgeschehen veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , , , , abgelegt
          0 Stimmen

Newsletter für PR-Interessierte

Fanden Sie diesen Beitrag interessant? Dann
abonnieren Sie jetzt unseren Online-PR Newsletter
und erhalten Sie künftig einmal monatlich unsere
besten Tipps, Tricks und Fachartikel frei Haus.
Unser Dankeschön: Die "10 Gebote der Online-PR"
exklusiv für unsere Abonnenten zusammengestellt.






*Ihre Daten werden vertraulich behandelt. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

1 Kommentar to 'Reputation versaut'

Auch JPMorgan Chase & Co, die zweitgrößte Bank der USA (weltweit Platz 9) mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Milliarden Dollar, ist vor einer Schmutzkampagne nicht sicher.
Denn einer der 168.000 Mitarbeiter hat der Bank ein nettes Ab…

Hinterlasse einen Kommentar