Pressekonferenzen ideal planen
83 Prozent der Wirtschaftsjournalisten nehmen lieber an einer klassischen Pressekonferenz teil, als an einer Online- oder Telefonkonferenz. So schätzen die Journalisten an einer Pressekonferenz die Möglichkeit zum Fotografieren und die direkte Kommunikation mit den Unternehmenspersonen. Virtuelle Konferenzen werden als anonym und unpersönlich empfunden. Zu dieser eindeutigen Aussage kommt eine Umfrage unter 50 ausgewählten Wirtschaftsjournalisten in Deutschland. Ergebnisse, die für jede Pressestelle nützlich sein dürften. Zum Wochentag, Termin und zur Ausstattung äußern die Journalisten ebenfalls eindeutige Präferenzen.
Auf das Thema kommt es an
Pressekonferenzen locken nur dann Journalisten hinter dem Schreibtisch hervor, wenn der Inhalt vielversprechend ist. Für Strategiewechsel im Unternehmen signalisierten 81 Prozent der Befragten ihr Kommen, Marktausblicke interessieren 66 Prozent. Jahres- und Quartalsergebnisse locken 60 Prozent. Ist das Unternehmen nicht börsennotiert, kommen allerdings nur noch 45 Prozent. Produktvorstellungen interessieren 57 Prozent der Journalisten, Personalien nur 40 Prozent.
Donnerstags um zehn
Als idealer Zeitpunkt für eine PK wurde mit 81 Prozent Zustimmung dieser Termin gewählt. Mittwoch und Dienstag folgen (66 bzw. 61 Prozent). Ungünstig sind Montage und Freitage (51 bzw. 55 Prozent).Grundsätzlich werden Vormittagstermine bevorzugt, jedoch nicht zu früh. Mehr als zwei Drittel stellen sich einen Beginn für 10 Uhr vor, 10.30 Uhr findet nur noch ein Drittel der Befragten günstig. Auch die Dauer sollte man im Blick behalten: 60 bis 90 Minuten halten 79 Prozent der Befragten für angemessen.
Erinnerungsservice? Ja bitte!
Wer befürchtet, mit einer Erinnerungsmail vor dem Termin den Journalisten unnötig auf den Geist zu gehen, irrt. 66 Prozent finden es hilfreich zwei Tage im Voraus an die Veranstaltung erinnert zu werden. Lediglich 32 Prozent der Journalisten sind so gut organisiert, dass sie eine solche Mail als überflüssig einstuften.
Und die Verpflegung?
Das ist keine Überraschung: 68 Prozent finden ein Frühstück gut, über einen Lunch freuen sich 51 Prozent.
Die Umfrageergebnisse können als PDF angefordert werden bei hbs.com
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