Neue Arbeitsbibel zum Journalismus
Heute haben 15 Journalisten aufgeschrieben, wie sie sich den Journalismus im Internetzeitalter – also heute – vorstellen. Ihre 17 Behauptungen haben sie auf den Namen “Internet-Manifest” getauft ("17 Thesen" von 15 Journalisten und anderen Internet-Bohemiens klänge ja auch irgendwie popelig*).
Wir arbeiten schon lange so, als sei eine solche Arbeitsbibel in den Redaktionen Realität. Genauso wie unsere tägliche PR-Arbeit aber auch die Realität jener Redaktionen widerspiegelt, mit denen dieses "Manifest" nichts zu tun hat. Das Internet hat die Informations- und Medienwelt eben genauso verändert wie den Journalismus – und der Wandel ist noch lange nicht abgeschlossen.
Transparenz, Meinungsfreiheit, Vernetzung, Qualität – here, gute Stichworte: Text und Diskussion hier. Nachtrag: Der Server ist aktuell überlastet. Nachzulesen ist der Text alternativ auch hier
* Manifeste haben natürlich im Internet Tradition. Zu Hochzeiten des Dotcom-Booms wurde das "Cluetrain Manifesto" veröffentlicht. Es enthält 95 Thesen über das Verhältnis von Kunden und Unternehmen zu Zeiten des Internets. Der wohl meist zitierte Satz lautet: "Märkte sind Gespräche." Das Manifest beschreibt das Ende der Push-Kommunikation, nachzulesen hier: http://www.cluetrain.de/#95thesen. Die Form bezieht sich auf die 95 Thesen von Luther.
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