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Linda de Mol verschenkt Callboys als Abo-Prämie

Tasche oder Sex? – Diese Frage stellen sich einige Niederländerinnen dieser Tage. Linda de Mol, ehemalige Moderatorin der Fernsehshow “Traumhochzeit” und heute Herausgeberin des holländischen Lifestyle-Magazins “Linda”, machte ihren Leserinnen jüngst ein unmoralisches Angebot. Bei Abschluss eines Jahres-Abonnements für 68 Euro gibt es einen Callboy gleich dazu. Doch nicht jede Leserin darf sich für ganze zwei Stunden verwöhnen lassen.
Wer in den Genuss eines der 25 Gigolos kommen möchte, muss sich bewerben. Als Alternative und Trostpreis winkt eine attraktive Ledertasche. Die Männer gibt es vorab auf themenscompany.com oder im Video
auf einer Webseite des Magazins zu sehen.


Die Gewinner werden von der Redaktion benachrichtigt und hinterher interviewt. Das Angebot gilt bis zum 17. Mai oder solange der Vorrat reicht.

Frauen wollen auch unverbindlichen Sex

Metje Blaak, Sprecherin der Prostituierten-Organisation “Vakwerk” zeigte sich nicht begeistert und warf De Mol vor, Menschenhandel zu betreiben. Linda de Mol wies die Kritik zurück. Dem “Berliner Kurier” sagte Sie: “Männer, die für Sex bezahlen, das ist die normalste Sache der Welt. Aber wir Frauen wollen auch ab und zu einen guten und unverbindlichen Partner.”
Emanzipiert zeigt sich die Herausgeberin selbst in der aktuellen Ausgabe. Das Titelthema Fremdgehen, passend zur Abo-Aktion, nimmt De Mol zum Anlass selbst vollen Körpereinsatz zu zeigen. Für das Cover ließ sie sich in Spitzen-BH und Bettdecke ablichten. Im Hintergrund: Ein nackter, durchtrainierter Adonis.

Bekanntheit steigern

Heißer Gesprächsstoff, aber eine PR-trächtige Vertriebsstrategie – “Linda” zählt nach eigenen Angaben zu den verkaufsstärksten Hochglanzmagazinen der Niederlande. Rund 159.579 Exemplare gehen monatlich über den Ladentisch und 50.000 Abonnenten lassen sich das Heft per Post zuschicken. Um die Verkäufe des Magazins anzukurbeln, greift De Mol mit Ihrer Callboy-Kampagne in die PR-Trickkiste und provoziert. Bleibt abzuwarten, ob deutsche Herausgeber sich von der smarten Holländerin inspirieren lassen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
hat diesen Beitrag am Dienstag, 4. Mai 2010, in der Kategorie Wissenswertes veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , abgelegt
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8 Kommentare to 'Linda de Mol verschenkt Callboys als Abo-Prämie'

Liebes PRA-Blog-Team… na da staunte ich aber, als ich den Beitrag las – und ich habe ihn gleich an unsere Redaktion weitergeleitet. Vielen Dank für den Hinweis und gern beziehen wir uns bei einer Rezension des guten Magazins auf Euch/Sie als Erst-Quelle! So hat jeder was davon :) )

Rebekka Müller
6. Mai 2010

Lieber Leser,
vielen Dank für das positive Feedback. Wir freuen uns, wenn Ihnen unser Beitrag gefallen hat.

Gern geschehen und ich ich finde es auch gut, das Sie CP-Themen bw. Themen zu Magazinen etc. aufgreifen. Da kann man nicht genügend PR für machen ;) Danke und beste Grüße! Ich melde mich, wenn der Artikel raus ist.

Rebekka Müller
6. Mai 2010

:) Wir werden in Zukunft dann öfter daran denken, auch CP- und Magazin-Themen aus Sicht der PR zu behandeln.

Haben Sie sich schon die Business Punk-Seite bei facebook angesehen? Dort diskutiert die Redaktion Themen aus dem aktuellen Heft mit Usern. Auch Vorschläge für die nächste Ausgabe werden besprochen. Eine zeitgemäße Methode, um Popularität zu steigern und in Kontakt mit (potenziellen) Lesern zu treten, wie ich finde.

Lamelle
7. Mai 2010

Frauen sollen sich auch ruhig Sex gegen Geld kaufen können, aber ein wenig dezenter darf es schon sein. Aber auch egal, wenn die Auflage steigt :)

Tina
9. Mai 2010

Auf jeden Fall eine spannende Alternative zu den Bargeldprämien. Obwohl, zur Not kann man das Geld ja auch selbst entsprechend anlegen. ;-)

Rene Geniesse
18. Dezember 2010

Forschung: Welche Frauen machen Gebrauch von den Diensten von Callboys?

Ein Callboy anrufen oder mailen ist für eine Frau mit einem Tabu belegt. Im Allgemeinen hat die Frau zuerst einige Male Mailkontakt mit dem Callboy, bevor ein Termin vereinbart wird. Durch den Mailkontakt bekommt der Callboy einen Eindruck in Bezug auf die Wünsche und Erfahrung einer Frau.

Zirka 75% der Termine findet statt im Haus der Frau; den Rest in einem Hotel.

Man kann die Termine in 4 Gruppen unterteilen, jede Gruppe ist ungefähr genau so groß. .

1. Unverheiratete Frauen zwischen 20 und 50 Jahre alt.
Sie möchten mehr Erfahrung im erotischen Bereich sammeln und finden es Aufregend um einen Termin zu machen um sich verwöhnen zu lassen.

2. (Heterosexuelle) Paare.
Es betrifft moderne Paare die einen Dreier ausprobieren möchten als “icing on the cake”.
Es betrifft aber auch Paare wobei der Mann es Aufregend findet, dass seine Frau sich mit einem anderen Mann liebt und die Frau es Aufregend findet, dass ihr Mann zuseht.

3. Geschiedene Frauen.
Die Mehrzahl ist rezent geschieden und hat kleine Kinder.
Die zweite Gruppe ist geschieden und hat große Kinder.

4. Geheiratete Frauen.
Die Mehrzahl befindet sich in einer unglücklichen Beziehung, wobei die Erotik ziemlich zu wünschen übrig lässt.
Die zweite Gruppe hat einen Mann mit einem anstrengenden Job und sucht Spannung.

Bei den Paaren ist die Beziehung zwischen Mann und Frau im Allgemeinen gut (die Frau ist sexuell aktiv) wodurch diese Termine von Anfang an meistens aktiv verbracht werden.

Unverheiratete Frauen brauchen im Allgemeinen mehr Zeit. 55+ Frauen machen im Allgemeinen fast keinen Gebrauch von Callboys.
Manner konnen vom Beruf „Callboy“ nicht leben.

Lisa
10. März 2012

Das nenne ich mal eine Prämie…ob “attraktiv” lässt sich aber vorher noch nicht sagen ;-) Vielen Dank für den interessanten Artikel, den ich leider erst heute entdeckt habe.

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