Krisengewitter

Ja, Sie lachen: Aber diese Aufnahme wurde tatsächlich ohne Blitz gemacht!
(Foto: pixelio.de, s.kunka)
Da haben wir sie nun alle: die Ölkrise, die Energiekrise, die Bankenkrise, die Finanzkrise, die Krise der Autobranche und der Zulieferer – die Bildungs- und die Sinnkrise sowieso (siehe dazu auch den Beitrag im Kopfhoch-Studio). Wir haben die Krisenkommunikation, die Krisensitzungen, das Krisenmanagement und auf politischer Ebene derweil schon manchen Krisengipfel.
Doch eins ist allen Krisen gemeinsam: Die Übermacht, mit der die unbeherrschten gesellschaftlichen Verhältnisse (die so genannten “Sachzwänge”) dem Menschen entgegentreten, findet ihren Ausdruck häufig in sprachlichen Metaphern, die einem Wetterbericht entstammen könnten. Hermann L. Gremliza hat dies gelegentlich und immer sehr treffend thematisiert: Da gibt es die allgemeine Großwetterlage, dunkle Wolken können aufziehen – und manchmal gibt es auch Lichtblicke. Ein gutes Beispiel hierfür ist auch die Bildsprache beziehungsweise Bildauswahl zu Krisenberichten beim viel besuchten Onlineportal T-Online.
Eine Wetterbeschwörung in dem Sinne jedoch, die Krise als Chance zu nutzen, das alte Immergleiche wieder in seine gewohnten Bahnen zu lenken, dürfte wenig fruchten. Denn in seinem etymologischen Ursprung bezeichnet das Wort “Krise” keineswegs die Störung beziehungsweise die Behebung einer solchen, sondern die Beurteilung und die Entscheidung. Die Krise muss den Wendepunkt bezeichnen, nämlich den zum Besseren – so, wie dies einst Hans Paasche forderte: “Ändert euren Sinn!”
Verhängnisvoll wäre es, aus den Krisen nichts zu lernen und ein Umdenken einzuleiten – sondern nach Überwindung der Störungen alles in den alten Bahnen weiterlaufen zu lassen.

(Foto: pixelio.de, Marco Barnebeck / Telemarco)
Eine Wetterbeschwörung in dem Sinne jedoch, die Krise als Chance zu nutzen, das alte Immergleiche wieder in seine gewohnten Bahnen zu lenken, dürfte wenig fruchten. Denn in seinem etymologischen Ursprung bezeichnet das Wort “Krise” keineswegs die Störung beziehungsweise die Behebung einer solchen, sondern die Beurteilung und die Entscheidung. Die Krise muss den Wendepunkt bezeichnen, nämlich den zum Besseren – so wie dies einst Hans Paasche forderte: “Ändert euren Sinn!”
Verhängnisvoll wäre es, aus den Krisen nichts zu lernen und ein Umdenken einzuleiten – sondern nach Überwindung der Störungen alles in den alten Bahnen weiterlaufen zu lassen.
Eine Wetterbeschwörung in dem Sinne jedoch, die Krise als Chance zu nutzen, das alte Immergleiche wieder in seine gewohnten Bahnen zu lenken, dürfte wenig fruchten. Denn in seinem etymologischen Ursprung bezeichnet das Wort “Krise” keineswegs die Störung beziehungsweise die Behebung einer solchen, sondern die Beurteilung und die Entscheidung. Die Krise muss den Wendepunkt bezeichnen, nämlich den zum Besseren – so wie dies einst Hans Paasche forderte: “Ändert euren Sinn!”
Verhängnisvoll wäre es, aus den Krisen nichts zu lernen und ein Umdenken einzuleiten – sondern nach Überwindung der Störungen alles in den alten Bahnen weiterlaufen zu lassen.
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2 Kommentare to 'Krisengewitter'
7. November 2008
Hallo,
ein sehr schöner wie treffender Beitrag zur gegenwärtigen Situation, der globalen geselschaftlichen Krise. Ich habe ihn jedenfalls gerne gelesen. Jedoch so ganz ohne Krise, hätten wir doch aber auch nicht so viele interessante Themen
Herzliche Grüße
Ludger Brenner
29. August 2010
Ja, wir sollten aus denn Krisen Lernen und in naher zukunpft besser aufpassen..
mfg
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