Keine Krisenstimmung in der Kommunikationsbranche
Laut dem aktuellen Farner Kommunikationsindex wird ein Großteil der Schweizer Unternehmen ihre Kommunikationsbudgets halten oder sogar erhöhen. Mit einem Wert von 68 liegt er somit auf dem Niveau von 2003. Der Einfluss der Finanzkrise ist zwar spürbar, denn der Rekordwert von 2007 mit 91 Indexpunkten konnte nicht erreicht werden, dennoch ist von echter Krisenstimmung keine Spur. Insgesamt ist nach wie vor ein positiver Trend erkennbar.
Seit 2003 erhebt der Farner Kommunikationsindex jährlich, wie viel Prozent der Unternehmen ihre Budgets auf gleichem Niveau halten oder erhöhen wollen. Dazu werden unter den 500 größten Schweizer Unternehmen stichprobenartige Befragungen durchgeführt.
Die PR- und Marketingbudgets bleiben also stabil. Die Unternehmen scheinen in der Krise richtig zu reagieren. Denn ein Einstellen der Kommunikation würde gerade zum jetzigen Zeitpunkt die eigene Position in der öffentlichen Wahrnehmung riskieren und gleichzeitig den Journalisten Krisenbetroffenheit signalisieren. Keine Botschaft ist auch eine Botschaft – jedoch meist nicht die, die gewünscht ist.
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