Manager verbringen 90 Prozent ihrer Zeit mit kommunikativen Tätigkeiten. Die Frage, ob sie eine Kommunikationsstragie verfolgten, konnten jedoch nur 49 Prozent der in einer Studie befragten Unternehmen bejahen.
Doch auch wenn Sie zu den übrigen 51 Prozent gehören, muss es Ihnen lange nicht so gehen, wie einigen prominenten Beispielen aus den vergangenen Wochen. Wichtig ist, eventuelle Lücken im Kommunikationskonzept rechtzeitig zu erkennen und diese mit der richtigen Strategie zu schließen.
“Reputationsmanagement : Strategische Kommunikation auch in Krisenzeiten” vollständig lesen
49 Zitate zur Zukunft der Zeitung und zur Krise des Journalismus:
Was Journalisten, Medienmanager und Wissenschaftler in den vergangenen
Monaten alles gesagt haben. Zusammengesammelt von medienlese.com.Â
Netzpolitik.org meldet gerade, dass die Bahn auf weitere Konsequenzen gegen die Veröffentlichung des beanstandeten Protokolls verzichtet. Das war abzusehen. Aus PR-Sicht war übrigens von Beginn an unerheblich, ob die Deutsche Bahn AG juristisch im Recht war oder nicht. Hier war nichts zu gewinnen. Im Falle der Bahn haben wohl Juristen entschieden ihre Abmahnung zu versenden, ohne dass die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit unterrichtet war ("Pressesprecher wusste von nichts").
Klar ist: Öffentlichkeitsarbeit und Rechtsabteilung eines Unternehmens müssen miteinander reden, wenn solcher Schaden ausgeschlossen werden soll. "Litigation PR" nennt sich dieses Gebiet der Rechtskommunikation.
“Bahn vs. Blogger” vollständig lesen
Die Klimaveränderung – beliebter Anlass zu heißen Diskussion all over the world. Auch auf dem Anfang November vom Buchverlag O’Reilly veranstalteten und vielleicht wichtigsten Branchentreffen der Online-Unternehmen, dem “Web 2.0 Summit 2008″ in San Francisco, gab die Erderwärmung einem prominenten Sprecher Anlass zur Ermahnung: Al Gore, Umweltschutzverfechter, Friedensnobelträger und US-Beinahepräsident, legte der Online-Industrie eindringlich nahe, ihre “unglaubliche Quelle der Macht” zu nutzen und den Kampf gegen den Klimawandel anzutreten. “Das meiste, was heute in Bezug auf Interaktivität auf Nutzerseite im Internet passiert, ist unnötiger Blödsinn” so Gore. “Das Web 2.0 braucht dringend einen höheren Zweck.”
“Online-PR auf dem Vormarsch – der “höhere Zweck” des Web 2.0″ vollständig lesen
Daniela Dangers hat diesen Beitrag am Montag, 8. Dezember 2008,
in der Kategorie
Tipps aus der Agenturpraxis,
Zeitgeschehen veröffentlicht und unter den Stichworten
al gore, internet, internet-kampagne, klimawandel, kommunikationsstrategie, obama, Online-PR, Pressearbeit abgelegt
Text, Position oder URL: Was bestimmt, welches Suchresultat auf einer Suchergebnisseite angeklickt wird? Dieser Frage wollte der Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. nachgehen und hat in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen phaydon | research+consulting eine Studie zum Nutzerverhalten auf Google-Suchergebnisseiten durchgeführt.
Nehmen User Veränderungen der Suchergebnisseite durch Einbindung von Zusatzdiensten in die regulären Suchergebnisse wahr? Und gibt es Unterschiede bei der Wahrnehmung von regulären (organischen) und bezahlten Suchergebnissen?
Im Rahmen einer Studie wurden 80 repräsentativ ausgewählte deutsche Internetnutzer Anfang August in Einzelinterviews zum Thema befragt. Unterstützt wurde die Befragung durch das Eyetracking-Verfahren. Das eindeutige Ergebnis: Die Aufmerksamkeit konzentriert sich nach wie vor auf den oberen Bereich der Seite. Für die Kaufentscheidung sind Anzeigen besonders relevant.
“Wohin schauen Sie zuerst? Eyetracking-Studie zum Nutzerverhalten auf Google-Ergebnisseiten” vollständig lesen
Für mehr als die Hälfte der 20 – 39-Jährigen ist das Internet inzwischen die wichtigste Informationsquelle für das aktuelle Geschehen. Die Zeitung, die immerhin noch 46 Prozent als wichtigste Informationsquelle sehen, wurde damit erstmals überholt (Quelle: Allensbacher Computer- und Technik-Analyse ACTA 2008).
45 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 64 Jahren gehen täglich online: Das sind 22.100.000 Menschen, die Sie potenziell mit Online-PR erreichen könnten. Die Blogosphäre raunt sich die explodierenden Zahlen seit Tagen zu.
“Internet schlägt Zeitung – Online-PR immer relevanter” vollständig lesen
Da haben wir sie nun alle: die Ölkrise, die Energiekrise, die Bankenkrise, die Finanzkrise, die Krise der Autobranche und der Zulieferer – die Bildungs- und die Sinnkrise sowieso (siehe dazu auch den Beitrag im Kopfhoch-Studio). Wir haben die Krisenkommunikation, die Krisensitzungen, das Krisenmanagement und auf politischer Ebene derweil schon manchen Krisengipfel.
“Krisengewitter” vollständig lesen
Wer sich immer schon gefragt hat wozu das “web 2.0″ eigentlich gut ist und ob ihn das interessieren sollte, der kann heute einmal ganz bewusst in die USA blicken. Barack Obamas Wahlkampf nutzte alle Mittel, die das Internet bietet. Eben nicht nur Onlinewerbung, E-Mails, Kampagnenseiten und Newsletter. Sondern auch gezielt alle interaktiven Wege: Blogs,
Twitter, Youtube-Videos, Chats und viele virtuelle Plattformen, die eine Beteiligung möglich machen. Der Schneeballeffekt ist sichtbar. Obama hat hier weitere Wähler erreicht, die McCain auf diesem Weg unzureichend angesprochen hat. Obamas Wahlkampfteam hat diese Wähler zu seinen Verbündeten gemacht, sie an sich gebunden und McCain und Palin am Ende deutlich hinter sich gelassen. Wer Online-PR in seiner Kommunikation ausblendet, könnte schnell so alt aussehen wie sich McCain heute vermutlich fühlt.
“Sag kein Wort” – das kannte man bisher vor allem als spannenden Thriller mit Michael Douglas in einer der Hauptrollen. Nun erleben wir dieses Motto als Kernstück einer Kommunikationsstrategie, mit der sich die Finanzwelt den Herausforderungen der gegenwärtigen Krise stellt. Nur: Spannend ist dieser Vorgang hier verständlicherweise nicht, sondern ärgerlich und enttäuschend.
Angesichts verunsicherter Kunden und Anleger gibt es fast nirgends aufklärende und offene Worte von Seiten der Banken. So stellt auch ein Krisen-Fachmann im PR-Journal ernüchtert fest: “Wer die Webportale der vier größten privaten Geldinstitute in Deutschland besucht, fühlt sich in die heile Welt vor dem Platzen der Spekulationsblase zurückversetzt: Mit keinem Wort werden die Turbulenzen am Kapitalmarkt kommentiert. [...] Während Kunden und Öffentlichkeit einem medialen Trommelfeuer an Negativ-Meldungen ausgesetzt seien, gingen die wichtigsten Institute in Deckung, statt offensiv mit der Lage umzugehen.”
“Krisen-PR: Finanzwelt zeigt sich schlecht beraten” vollständig lesen
Richtig dosiert und eingesetzt, eröffnet das Web 2.0 sicherlich viele interessante Möglichkeiten. Ein Zuviel des Guten kann jedoch auch leicht ins Gegenteil umschlagen und heftige Gegenreaktionen hervorrufen. Matthias Lauerer hat sie vor nicht allzu langer Zeit sehr amüsant auf Stern.de beschrieben: “Falsche Freunde sammeln im Akkord, das Privatleben in die Öffentlichkeit tragen und sich wichtig machen – darum geht es im Web 2.0. Sagen Kritiker.” Aus Überdruss, Spott und Protest sind inzwischen schon satirische Gegenentwürfe zu den bekannten sozialen Netzwerken entstanden – sie helfen beim Hassen, Alleinsein und Verwalten von Feinden. Einige originelle Beispiele hierfür sind “Hatebook”, “Enemybook” und “Alleinr”.
“Kurzer Ausflug in das Anti-Web-2.0″ vollständig lesen
Fr, 18.05.2012 16:41
Auch wenn der Artikel etwas älter ist, trifft es die Thematik weiterhin noch auf