Wem wäre nicht schon einmal die seltsame Wortschöpfung “Mund-zu-Mund-Propaganda” zu Ohren gekommen – während es doch richtig “Mundpropaganda” heißt und die “Mund-zu-Mund”-Übertragung ausschließlich eine bestimmte Form der künstlichen Beatmung bezeichnet? Zweifellos ist hier ein nicht zu unterschätzendes Maß an Nachlässigkeit am Werk, was verständlicherweise für die sprachliche Entwicklung als Ganzes nicht gerade förderlich ist – wie es die folgenden Beispiele zeigen werden.
Jüngst kam ich in einer Gegend, die man als sozialen Brennpunkt bezeichnen könnte, an einem Spielplatz vorbei. Dort saßen zwei Vorschulkinder erkennbar nichtdeutscher Herkunft auf einer Wippe – nur wollte das Wippen nicht so recht gelingen. Das eine der beiden Kinder war nämlich stark übergewichtig, so dass sich der Wippbalken immer wieder bedenklich zu seiner Seite neigte. Schließlich erkannte das Moppelchen die Ursache der vergeblichen Bemühung und legte dem normalgewichtigen Spielgefährten dar: “Ich bin schwieriger als du!”
Im Supermarkt wurde früher, wenn der Preis eines Artikels einer Kassiererin nicht bekannt war, nach dem Marktleiter verlangt mit den Worten: “An Kasse 3 wird ein Preis benötigt.” Unlängst hörte ich diese Durchsage: “Eine Preisfrage an Kasse 3.”
Die Anzahl und auch die Qualität der nachgewiesenen Veröffentlichungen im Print- und Online-Bereich sind bekanntermaßen ein wesentlicher Faktor für die Kundenzufriedenheit bei Presseaktionen. Aus diesem Grunde entschlossen wir uns vor einigen Wochen zu einem zweimonatigen Vergleichstest der beiden bedeutendsten Anbieter am Markt – AUSSCHNITT und Landau Media. Mit drei Suchbegriffen aus sehr unterschiedlichen Bereichen startete der Test am 19. des vergangenen Monats. Nun, da die Hälfte der Vergleichszeit abgelaufen ist, bietet sich eine erste Bestandsaufnahme an.
In unserer Statistik hat zum jetzigen Zeitpunkt Landau Media eindeutig “die Nase vorn”. Zu den beauftragten drei Suchbegriffen lieferte uns dieser Anbieter insgesamt 90 Nachweise, während es AUSSCHNITT lediglich auf 62 Clippings brachte. Anders ausgedrückt, liegt die Nachweisquote bei Laudau Media um fast 50 Prozent höher.
Auch in qualitativer Hinsicht kann ein erstes Ergebnis mitgeteilt werden. Demnach scheint AUSSCHNITT die norddeutschen Tagesmedien besser im Blick zu haben – Landau Media hingegen die süddeutschen. Dies wird deutlich an einem Suchbegriff, für den Veröffentlichungen nur in Norddeutschland zu erwarten waren. Gegen den allgemeinen Trend schneidet hier AUSSCHNITT erkennbar besser ab.
Am 80ten Papstgeburtstag kam der Jungbulle auf die Welt, jetzt rüsselt er sich ausgesprochen tapsig durchs Leben. Über Unterstützung kann sich der Elefant dabei nicht beklagen. Sowohl die Mutter als auch die Elefanten-Tanten kümmern sich rührend um das Kleine. Und unser Kunde, die Deutsche Internet Apotheke, hat die Patenschaft für den kleinen Elefanten übernommen. Das Erftstädter Unternehmen engagiert sich regelmäßig in der Region und ist beispielsweise Partner des offiziellen Webportals der Stadt Köln, koeln.de.
Am 25.04.2007 präsentieren wir das Kleine erstmals im Freigehege der Presse und die Deutsche Internet Apotheke nimmt ihre Urkunde entgegen. Wir gratulieren und schwelgen vor den niedlichen Fotos des Babyfanten. Der hat nämlich definitiv einen erhöhten Knut-Faktor…
Jüngst erschien in Telepolis ein sehr lesenswerter Beitrag von Thomas Pany, der die Blog-Aktivitäten des französischen Sozialisten Christophe Grébert zum Gegenstand hat. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass mit dem Verschwinden der großen Utopien ein Zustand gesellschaftlicher Lähmung eingetreten sein könnte, in dem Anzeichen einer Veränderung zum Besseren kaum noch wahrnehmbar sind. Am Beispiel Gréberts wird nun dargelegt, wie man mit “harmlosen” Blogs frisches Leben in einen stagnierenden Mainstream bringen kann – und zwar auf sehr nachhaltige und effiziente Weise.
“Was man mit Blogs so alles bewirken kann” vollständig lesen
Wie gut sich Presseartikel direkt in gesteigerten Umsätzen auszahlen, hören wir seit Jahren von unseren Kunden. Im Rahmen der Themenforschung "Die Deutschen und ihr Leseverhalten" hat TNS Emnid diese Erfahrung gerade untermauert. In einer Studie mit über 1.300 Teilnehmern hat das Institut herausgefunden, dass 70 Prozent durch Zeitschriftenbeiträge zu bestimmten Produktkategorien – etwa Mode, Autos oder Musik – auf dem Laufenden bleiben. 58 Prozent aller Befragten äußern explizit, Vertrauen in die Empfehlungen der Zeitschriftenredaktion zu haben, bei Stammlesern sind es sogar 60 Prozent. Mehr als die Hälfte geben an, die Produktberichte und -empfehlungen der Zeitschrift in das Gespräch mit Anderen einzubringen. Ein Drittel der Befragten (30 Prozent) schließlich geht sogar direkt mit einem Ausschnitt des Zeitschriftenartikels zum Händler und fragt nach diesem Produkt.
Anja Floetenmeyer hat diesen Beitrag am Donnerstag, 12. April 2007,
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PR-Agentur intern veröffentlicht und unter den Stichworten
emnid, kommunikation, pr-basics, Pressearbeit, print, printtitel, tsn emnid, umfragen, zeitschriften abgelegt
Alljährlich wird uns in einem beeindruckenden Procedere das Unwort des Jahres präsentiert. Die Medien greifen das dankbare Thema gerne auf und berichten eingehend über die prämierte sprachliche Entgleisung und ihre unterlegenen Mitbewerber. Allzu leicht wird jedoch dabei übersehen, wie die Sprache sich selbst im Kleinsten zusehends gegen die Menschen kehrt. Max Picard hat dies einst eindringlich ins Bewusstsein gerufen: “Die Sprache der Welt des Wortes ist nahe dem Menschen, sie ist warm von der Menschennähe, die Sprache des Wortgeräusches ist menschenfern, kalt, menschenfernes Gemurmel, etwas, das nur wie durch Zufall zum Mittel der Verständigung hergerichtet worden ist. Reduziert der Mensch das Wort zum Wortgeräusch, so wird nicht nur die Sprache reduziert, sondern auch er selber, denn der Mensch ist Mensch durch das Wort, nicht durch das Wortgeräusch.” Soll die regelmäßige Kür des Unwortes des Jahres uns vergessen machen, dass längst die sprachliche Entwicklung in ihrer Gesamtheit die fortschreitende Entmenschlichung reflektiert? Alle Wörter heute haben unsichtbare Stacheln.
Wiewohl keine Hellseher, verfügten Denker wie Karl Kraus und Theodor W. Adorno über die Fähigkeit, die Zukunft vorauszuschauen. Die Gewalt und die Verstümmelung, die ihre Mitmenschen bereit waren der Sprache anzutun, galten ihnen als Vorboten der Barbarei. Wir, die vom Schreiben leben, sehen uns heute mit einer Rechtscheibreform konfrontiert, die weite Teile des Regelwerks, das wir erlernt und verinnerlicht hatten, außer Kraft setzt. “Trenne nie st, denn das tut weh”, hieß es einst – heute soll es die Regel sein. Welches Grauen und welcher Schrecken werden einst jäh über uns hereinbrechen?
Michael M. rief mich letzte Woche an. Zu Beginn unseres Telefonates sprach er in freundlichster Anzeigenverkäufer-Tonlage. Er ist nämlich der Herausgeber des "rhein-main magazins", einem Lifestyle orientierten Blatt, in dem ich zum Valentinstag einen Artikel untergebracht hatte. Veröffentlichungsthema war eine Umfrage unter Singles zum Thema Valentinstag: das passte. Gegen einen kleinen Druckkostenzuschuss wollte Herr M. einen Artikel über unseren Kunden, die Singlebörse bildkontakte.de, veröffentlichen, die Abstimmung lief unkompliziert per PDF. Um genau prüfen zu können, was uns der Artikel bringt, hatten wir als Bildelement einen Gutschein mit Code untergebracht. Und daran ist der Anzeigenverkäufer und Herausgeber offenbar nicht gewöhnt, wie gleich deutlich werden wird.
“Hauptsache das Blatt ist voll – gegen Druckkostenzuschuss” vollständig lesen
“Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit”, wusste schon Kierkegaard. Als wir jüngst unseren mehrmonatigen Medienbeobachtungs-Vergleichstest zwischen Landau Media und AUSSCHNITT Medienbeobachtung starteten, taten wir dies in der Hoffnung, der neue Kandidat Laudau Media möge sich als der bessere, weil gründlichere Service erweisen – im Interesse rundum zufriedener Agenturkunden. Nun, da die erste Woche vorüber ist, erhielten wir erstmals die Print-Clippings zu den von uns beauftragten Test-Suchbegriffen – vier an der Zahl.
“Start mit Patzern” vollständig lesen
Innerhalb weniger Sekunden hat der Technorati-Spider unser Blog gecrawled und freigegeben. Jetzt können wir einige ergänzende Angaben hinterlegen: Eine Beschreibung des Blogs, charakterisierende Tags, ein Foto und eine Vita. Nach etwa 20 Minuten ist alles eingetragen und das Profil "pressearbeit" macht einen guten Eindruck.
Gefunden habe ich auch einen Button zur Integration in der Blog-Sidebar, mit dem andere Technorati-Nutzer unser Blog zu ihren Favoriten hinzufügen können. Vielleicht binden wir den Button tatsächlich mal ein.
Fr, 18.05.2012 16:41
Auch wenn der Artikel etwas älter ist, trifft es die Thematik weiterhin noch auf