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IVW trägt Page Impressions zu Grabe

Ab 2010 wird es keine Page Impressions (PIs) mehr geben -  zumindest will die IVW (Informationsgesellschaft zur Feststellung zur Verbreitung von Werbeträgern) diese Online-Messgröße ab dem kommenden Jahr nicht mehr in ihrer online abrufbaren Gesamttabelle ausweisen, so ein aktueller HORIZONT-Beitrag.

Der Grund: Das Streben der Verlage und Seitenbetreiber nach immer höheren PIs hat seltsame Blüten getrieben: Bilderstrecken und über viele Seiten gestreckte Artikel, wo früher eine Seite gereicht hätte.

Oder es werden fünf Klicks benötigt, um eine Datei herunterzuladen, was früher in einem Klick erledigt war.

Was sind Page Impressions?

Page Impressions geben im Rahmen der Mediadaten eines Online-Mediums an, wie viele Unterseiten insgesamt in einem Monat auf einer gesamten Website aufgerufen werden. Es werden also nicht tatsächlich stattfindende Besuche realer Personen gezählt, sondern jeder einzelne Klick eines Nutzers auf den verschiedenen Unterseiten einer Website.

Viel aussagekräftiger im Hinblick auf die kommunikative und somit auch werbliche Relevanz des Mediums sind jedoch die tatsächlichen Visits, die seit einiger Zeit parallel zu den Page Impressions angegeben werden.

Was bedeutet das nun für die PR und unsere Kunden?

Damit unsere Kunden besser den Erfolg unserer PR-Arbeit einschätzen können, geben wir in unseren Clipping-Mappen Informationen zur Reichweite der Medien, in denen Veröffentlichungen über Kunden und ihre Produkte erschienen sind. Schon seit Jahren sind dies bei Online-Medien die aussagekräftigeren Visits, auf die Angabe von PIs verzichten wir, sofern uns genauere Mediadaten vorliegen.

Als Kommunikationsagentur freuen wir uns über die Entscheidung der IVW, in Zukunft auf die Ausweisung der Page Impressions zu verzichten. Denn die tatsächlichen Visits geben sehr viel genauer wieder, wie oft potentielle Kunden die Online-Seiten des jeweiligen Mediums monatlich besucht haben. Der meist um ein Vielfaches höhere Page Impressions-Wert verzerrt diese Information, um die es aber unseren Kunden im Rahmen ihrer PR-Erfolgskontrolle geht.

Besser noch wären als Währung allerdings die Unique Visitors geeignet, denn sie entsprechen den Lesern, wie sie aus den Mediadaten der Print-Medien bekannt sind.

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hat diesen Beitrag am Freitag, 26. Juni 2009, in der Kategorie Wissenswertes, Zeitgeschehen veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , , abgelegt
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