iReport – CNN nutzt User Generated Content
Nachrichten, die in den Medien erscheinen, haben eine Reihe von Filtern durchlaufen. Bewertungen von Journalisten, Nachrichtenagenturen und Redaktionen entscheiden darüber, was auf die Agenda gesetzt wird und was nicht.
Doch Korrespondenten können nicht überall sein. Und nicht jedes Ereignis wird den Medien durch Pressearbeit bekannt gemacht. Dass aus diesem Grund etliche interessante Informationen und Geschichten für die Medien “verloren” gehen, liegt auf der Hand.
Um auch denen eine Chance zu geben und den eigenen Pool an Informationen zu vergrößern, hat CNN vor drei Jahren die Plattform iReport gelauncht. Hier kann jeder seine Geschichte, sein Bild, seine Meinung präsentieren. Mit Veröffentlichung wird das unbegrenzte Recht, die Beiträge kostenlos zu nutzen und redaktionell zu bearbeiten, an CNN übertragen.
Die interessantesten, besten und beliebtesten Beiträge werden von der Redaktion geprüft und schaffen es – sofern es sich um gesicherte Fakten und gesetzeskonforme Inhalte handelt – auf die CNN-Homepage oder in eine der beiden Sendungen “News To Me” und “iReport for CNN”, die ausschließlich Amateurvideos beinhalten. Bis in die Nachrichten gelangen jedoch nur Einzelfälle – wie beispielsweise das Augenzeugen-Video eines Studenten, der den Amoklauf von Virginia filmte.
Monatlich veröffentlichen die mehr als 100.000 registrierten iReporter mittlerweile etwa 15.000 Berichte, die von 2,3 Millionen Nutzern abgerufen werde. Somit ist iReport die meistbesuchte Online-Plattform dieser Art.
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