Hohe Ansprüche: “The European”
“Wir sind das Medium im Netz, das auf anspruchsvollen Journalismus unter dem Dach einer neuen Marke setzt”, lautet das selbstbewusste Credo der Redaktion von “The European”. Das neue deutsche Online-Medium hat sich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche Debatten anzustoßen und langfristig fortzusetzen. Dabei haben für Chefredakteur Alexander Görlach, ehemaliger Ressortleiter von “Cicero”, aussagekräftige Inhalte oberste Priorität. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er renommierte Journalisten für dieses Projekt gewinnen können. “Wir sind analytisch und streitbar, aber auch optimistisch und leger”, sagte Görlach in einem Gespräch mit persoenlich.com.
Weiter versteht sich “The European” als ein emotionales Projekt, das dem Leser alles, was wichtig ist, auf einen Blick bietet. Im Mittelpunkt steht nicht die Nachricht an sich, sondern das, was sie bedeutet. Görlach nennt das intelligentes Infotainment – ein “lean-back”-Produkt. In Deutschland gibt es nach seiner Aussage bisher kein vergleichbares Vorbild. Lediglich in den USA sei mit “The Daily Beast” im Internet ein ähnlichesMedium vertreten, das gleichfalls auf Deutung als Alleinstellungsmerkmal von journalistischem Schaffen setze.
Das Wording mit Anglizismen ist übrigens gewollt. Görlach sieht darin keinen Widerspruch zu den in Deutsch geschriebenen Artikeln, sondern vielmehr die Widerspiegelung einer analytischen, streitbaren, diskursiven und reflexiven Haltung. Es gibt keine klassischen Ressorts in dem Portal, sondern offene Zugänge zu vielfältigsten Themen. Das Konzept sieht auf unterschiedlichsten Ebenen einen kontrastreichen Mix vor. So setzt sich auch das Redaktionsteam aus einer Mischung von Autoren und Bloggern zusammen, die sowohl aus konventionellen und als auch neuen Medien kommen. “Diese Gruppe gemeinsam schafft die Tonalität und das publizistisch Besondere”, erklärt Görlach abschließend.
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2 Kommentare to 'Hohe Ansprüche: “The European”'
19. Dezember 2009
Die Registrierung bei denen ist defekt (gibt immer nur Fehlermeldungen), außerdem führt das Kontaktformular auf eine Fehlermeldung beim Abschicken und bei der im Impressum angegebenen Telefonnummer geht keiner ran. Irgendwas machen die noch falsch, mir ist nur nicht so ganz klar, was
29. Dezember 2009
Also wenn man schon Chef bei Cicero war….
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