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Generation Grün: Studie belegt bei Umweltthemen mehr Vertrauen in PR als in Werbung

Quelle: Apple.com

Ein grüner Ruck geht durch Deutschland. Die Studie “Green Brands 4.0″ von Cohn&Wolfe, Esty Environmental Partners, Landor Associates und Penn, Schoen & Berland Associates attestiert einem Drittel der deutschen Bevölkerung größeres Interesse an der Umwelt und Umweltschutz als an der Wirtschaft – und das trotz Rezession und Finanzkrise.

77 Prozent der Befragten geben in der Studie an, dass ihnen das Umweltbewusstsein der Hersteller sowie deren Vertrauenswürdigkeit zunehmend wichtig sind. Für die noch geringen Marktanteile machen sie die hohen Preise der “grünen” Produkte verantwortlich.

Welche Marken haben das umweltfreundlichste Image?

Die Verbraucher entschieden in der Studie, dass die Haushaltsmarke Frosch von Werner & Mertz am umweltfreundlichsten sei. Allerdings dicht gefolgt von den Kosmetikmarken Weleda und Dr. Hauschka. Bei den Automarken schnitt Toyota am besten ab, in der Technologiebranche der Computerhersteller Apple und auch die schwedische Möbelhauskette Ikea wird als besonders umweltfreundlich wahrgenommen.

Auf den letzten Plätzen rangieren die Modehäuser von Zara, die Fast-Food-Kette Burger King und die Cinemaxx-Kinos.

Die Zukunft der “grünen” Produkte

Schon heute suchen 70 Prozent der Deutschen nach umweltfreundlichen Produkten. Der Trend für die Zukunft sieht noch besser aus: Trotz hoher Preise sind sogar 79 Prozent bereit, zukünftig nachhaltige Produkte zu kaufen. 34 Prozent sind der Meinung, dass die Auswahl an “grünen” Produkten noch zu klein sei und wünschen sich mehr Vielfalt.

Allerdings sind viele Deutsche mit der Auszeichnung von umweltfreundlichen Produkten nicht zufrieden: 38 Prozent bemängeln schlechte Kennzeichnung von Bio-Produkten, 60 Prozent hätten gerne ein entsprechendes, einheitliches Gütesiegel, welches den Überblick erleichtert und Glaubwürdigkeit schafft.

Folgen für die PR

In diesem Zusammenhang besonders interessant für die PR-Branche: 16 Prozent der Deutschen verfolgen in den Medien Produktberichte und messen diesen einen sehr hohen Stellenwert bei. Und angeblich nur 1 Prozent glaubt Werbung, die auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit ihrer Produkte hinweist.

Für den Aufbau und die Kommunikation eines umweltfreundlichen Images seien besonders Transparenz und Authentizität wichtig, erklärt Felix Stöckle, der Geschäftsführer von Landor Associates in Hamburg. Die Studie belegt dies: 62 Prozent der Konsumenten vertrauen Unternehmen, die ihr Engagement entsprechend kommunizieren.

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hat diesen Beitrag am Freitag, 11. September 2009, in der Kategorie Wissenswertes, Zeitgeschehen veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , , abgelegt
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