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Facebook im realen Leben: Was wäre wenn?

Stellen Sie sich vor, ein Mann klingelt an Ihrer Tür und bietet Ihnen seine Freundschaft an. Er kennt Sie angeblich aus der Schulzeit, doch Sie können sich partout nicht an ihn erinnern. Er erkundigt sich nach Ihrem Beziehungsstatus, zückt peinliche Fotos von Ihnen und will die Bilder allen Ihren Bekannten zeigen. Was im Social Web zum täglichen Umgang gehören kann, wirkt real in Szene gesetzt eher befremdlich.

Die englische Comedy-Gruppe “Idiots of Ants” hatte sich bereits im Sommer 2008 dem Thema “gesellschaftliches Verhalten in sozialen Netzwerken” angenommen. Den Sketch “Facebook in real life” aus der englischen BBC3-Show “The Wall” schauten bis jetzt über 3,5 Millionen Youtube-Nutzer. An Aktualität hat er bisher nichts verloren.

Disconnect

Der Autohersteller Fiat hat sich in seiner aktuellen Fiat-500-Kampagne ebenfalls mit Humor dem Thema “Verhaltensweisen im Web 2.0″ angenommen: Ein Pärchen sitzt küssend im geöffneten Kofferraum eines Autos. Er steht auf, lässt seine Hose runter und sie fängt an zu lachen. Darüber prangt der Slogan “Commented on his status”. Das versteht die lifestyle-orientierte Zielgruppe 18 bis 35 Jahre des Fiat 500 sofort. Fiat greift in Kooperation mit dem urbanen Bekleidungslabel Diesel mit “Disconnect” die Kernelemente des Networking auf. Auf Facebook zeigt der Autohersteller zwölf kurze Youtube-Filme, die die tägliche Community-Routine in die Offline-Welt übertragen. Die Botschaft ist leicht verständlich: Abschalten (engl. Disconnect) und Fiat 500 fahren, aber im wirklichen Leben. Zusätzlich spielen der Autohersteller und Diesel die Kampagne über eine gemeinsame Microsite sowie via Youtube Channel.

Ihren XING-Kontakten zeigen
hat diesen Beitrag am Freitag, 27. August 2010, in der Kategorie Zeitgeschehen veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , , , , , , , , abgelegt
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2 Kommentare to 'Facebook im realen Leben: Was wäre wenn?'

Christiant
30. August 2010

Also das wäre ziemlich heftig und nicht auszumahlen wie man sich wohl dabei fühlen würde. Ich persönlich meide Facebook und solche Social Media Dienst…

Rebekka Müller
31. August 2010

Hallo Christian,
ich mu¸ gestehen, dass ich selbst sehr stark im Social Web unterwegs bin. Auffällig ist, dass viele Unterhaltungen von Freunden, die selbst sehr aktiv bei Facebook, Twitter & Co sind, sich auch inhaltlich um Social Web-Inhalte drehen. “Hast Du gesehen, was Business Punk wieder gepostet hat?” etc. Und oft lautet eine Frage nachdem man einen neuen Kontakt, sei es privat oder geschäftlich,kennengelernt hat: “Sind Sie/Bist Du bei…?”. Das Social Web beeinflusst unsere tägliche Kommunikation bereits. Aber schmunzeln musste ich schon, als ich jemanden vor einigen Woche nach seinem Beziehungsstatus fragte und er mir antwortete “Es ist kompliziert”.

Freundliche Grüße

Rebekka Müller

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