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Eine Pressemitteilung schreiben – doch wie am besten?


Mit einer Pressemitteilung ist es wie mit einem Leckerli: Sie muss wirklich gut sein, um angenommen zu werden. (Foto: pixelquelle.de)

Besondere Unternehmenserfolge, neue Angebote oder Kooperationen, vielleicht ein Jubiläum – eine Pressemitteilung schreiben Unternehmen zu verschiedensten Anlässen oder beauftragen damit einen professionellen Dienstleister. Doch was ist zu beachten, damit eine Pressemitteilung gut ankommt?

Wer eine Pressemitteilung schreiben möchte, sollte zunächst bedenken, dass diese sich am Tage ihrer Verbreitung gegen eine Konkurrenz von Dutzenden oder Hunderten anderen Pressemitteilungen behaupten muss. Deshalb ist die Überschrift das Wichtigste überhaupt. Sie wird zuerst gelesen und wahrgenommen, und wenn es ihr nicht gelingt, Interesse zu wecken, ist das Spiel verloren.

Der erste Absatz muss sodann das Kunststück fertig bringen, gleichzeitig auf ansprechende Art zum Thema hinzuführen und einen Überblick über die zentralen Informationen zu bieten. Hier sollten bereits die meisten der sechs W-Fragen beantwortet werden (Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?).

In der Überschrift und dem ersten Absatz werden das Alleinstellungsmerkmal sowie der konkrete Nutzen überzeugend dargestellt. Dass jede Pressemitteilung einen (Mindest-)Nachrichtenwert besitzen muss, versteht sich somit von selbst. Die folgenden Absätze dienen der genaueren Beschreibung des Angebots bzw. der Abläufe.

Eine Pressemitteilung schreiben sollte man in möglichst sachlichem Stil und dabei direkte Ansprachen und Aufforderungen, werbliche Aussagen oder gar Übertreibungen vermeiden. Dasselbe gilt für Fremdwörter, Substantivierungen, passive Formulierungen und Verschachtelungen. Im Idealfall sind die Sätze kurz, lebendig-aktiv und leicht verständlich.

Der Text, durch ein bis zwei Zwischenüberschriften sinnvoll gegliedert, sollte nicht länger sein als eine Seite A4 – was etwa 300 Wörtern entspricht. Denn Journalisten wollen knapp und bündig informiert werden. Alles was darüber hinausgeht, sollte man nicht in die Pressemitteilung schreiben, sondern als zusätzliche, vertiefende Information im Online-Pressebereich zur Verfügung stellen.

Am Ende einer Pressemitteilung folgt in der Regel ein Abspann über den Mitteilungsgeber (“Über XY”). Hier werden in knapper Form Hintergrundinformation zur Verfügung gestellt, beispielsweise über das Gründungsjahr, das Unternehmensangebot, die Tätigkeitsfelder und “Kernleistungen”, Referenzkunden oder auch die Mitarbeiterzahl.

Niemals fehlen dürfen die vollständigen Pressekontaktdaten, d.h. der Name des Unternehmens samt Anschrift, Ansprechpartner für die Presse mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie der Internetpräsenz. Ein Beispiel für den Aufbau einer Pressemitteilung finden Sie hier.

Wer ganz sicher gehen will, alles richtig zu machen, kann einen Dienstleister wie prdienst.de die Pressemitteilung schreiben lassen.

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hat diesen Beitrag am Mittwoch, 23. April 2008, in der Kategorie Tipps aus der Agenturpraxis veröffentlicht und unter den Stichworten , , abgelegt
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1 Kommentar to 'Eine Pressemitteilung schreiben – doch wie am besten?'

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