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Die DAPR-Grundausbildung: ein Absolventenporträt

Daniel Schnock, Absolvent der DAPR Grundausbildung

Damit neben dem praktischen Einstieg in die PR-Branche auch die theoretische Ausbildung nicht zu kurz kommt, entscheiden sich viele Berufseinsteiger für berufsbegleitende Studiengänge oder Wochenendseminare. Die DAPR Grundausbildung beispielsweise setzt sich aus vier Seminaren zusammen, an deren Ende die Prüfung zum PR-Berater (PZOK) steht. Hier vermitteln PR-Experten Kommunikations-Know-how interessant und praxisnah. Daniel Schnock berichtet über seine Erfahrungen.

Zwischen April und Juni 2015 hat Daniel Schnock die DAPR-Grundausbildung am Standort in Frankfurt durchlaufen. In vier Wochenendseminaren beschäftigte er sich mit den Grundlagen strategischer Kommunikation, mit Texttraining und Medienarbeit, Online-Kommunikation und Konzeption. An sein Traineeship schloss sich nahtlos eine Junior-Position an. Im Interview erzählt er uns von seinem Werdegang.

Herr Schnock, die DAPR-Grundausbildung haben Sie gegen Ende eines zweijährigen Traineeships absolviert. Wieso haben Sie sich für diese Weiterbildung entschieden?

Daniel Schnock: Das Monitoring ist ein sehr wichtiger Part der PR und war Hauptbestandteil meines Traineeships. Aber wie kommt die Berichterstattung bestimmter Unternehmen in die Medien? Und wie kann ich einen Anteil daran haben – gerade ohne dezidierten Uni-Abschluss? Diese Fragen habe ich mir seit längerem gestellt. Bekannte und Kollegen haben mir von der DAPR und der Grundausbildung, die sie teilweise ebenfalls erfolgreich absolviert hatten, erzählt und davon geschwärmt. Da wurde ich neugierig: das wollte ich auch.

Gab es in den DAPR-Seminaren Dozenten oder Inhalte, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind oder Tipps, die Sie als besonders hilfreich empfunden haben?

Daniel Schnock: Die Einführung von Oliver Jorzik zu Beginn war sehr aufschlussreich und interessant, und das Wochenende mit Dominik Ruisinger zum Thema Online Relations war augenöffnend. Ich würde mich zwar als Digital Native bezeichnen, habe da aber gemerkt, dass ich wenig weiß und dass beispielsweise Facebook auf wahnsinnige Weise genutzt werden kann; das war mir vorher gar nicht klar. Außerdem hat mich Herr Ruisingers Begeisterung für PR mitgerissen.

Ihre Studienabschlüsse – Bachelor und Master of Arts – haben Sie in Europäischer Literatur, Romanistik und Komparatistik gemacht. Als Werkstudent waren Sie unter anderem beim ZDF beschäftigt. Und als Trainee haben Sie bei Prime Research gearbeitet, wo der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit in der Medienbeobachtung und -resonanzanalyse lag. Wo haben Sie im Laufe der Jahre praktische PR-Erfahrung sammeln können?

Daniel Schnock: Das klingt erst einmal so, als hätte mein Studium rein gar nichts mit meiner jetzigen Arbeit in der PR zu tun. Aber ich habe während des Studiums schnelles Lesen gelernt und das kritische Vergleichen mehrerer Quellen. Beim ZDF hatte ich mit den Redaktionen zu tun, habe Videos nach dem Tagesgeschehen ausgesucht, bewertet und geschnitten und so einen journalistischen

Blick auf viele Dinge bekommen. Durch die Arbeit bei Prime habe ich die deutsche und internationale Medienlandschaft sehr genau kennen gelernt. Dazu unterschiedliche Datenbanken und Recherchemethoden. All das ist essentiell für meine jetzige Arbeit.

Unmittelbar nach Ihrem Traineeship sind Sie im Oktober dieses Jahres zu Edelman.ergo gewechselt. Können Sie die Inhalte der DAPR-Grundausbildung in Ihrem neuen Aufgabenprofil gut anwenden?

Daniel Schnock: Definitiv. Viele Dinge habe ich erst in der Grundausbildung kennengelernt und kann sie nun direkt im täglichen Geschäft umsetzen – genau das habe ich mir gewünscht und auch so vorgestellt. Adrian Teetz hat uns beispielsweise journalistische Tricks verraten, wie eine spannende Pressemitteilung und deren Überschrift aufgebaut sein sollte oder, wie man Journalisten anspricht. Dieses Wissen nutze ich häufig. Auch aus der Konzeptionswerkstatt konnte ich wertvolle Inhalte mitnehmen. Das betrifft in meinem Falle zwar nicht meine tägliche Arbeit, aber ein paar Mal hat mir das Wissen schon weitergeholfen. Was auch gut an der Grundausbildung war: Klar haben wir uns mit der Theorie beschäftigt, aber eben auch mehr mit praktischen Beispielen, die ich (und die anderen sicher auch) täglich anwenden kann.

Herr Schnock, herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg auf Ihrem Karriereweg!

 

 

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hat diesen Beitrag am Dienstag, 8. Dezember 2015, in der Kategorie Wissenswertes, Zeitgeschehen veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , , , abgelegt
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