Buchrezension: Der Ökosomie-Effekt
Die Wirtschafts- und Medienwelt wandelt sich rasant, Produkt- und Dienstleistungsversprechen der Unternehmen gleichen sich immer mehr an. Es gilt, neue, wirkungsvolle Wege der Markeninszenierung zu nutzen.
Dass die Nachhaltigkeitsdiskussion dabei einen erfolgversprechenden Ansatz darstellt, beschreibt Andreas Gruhl in seinem aktuellen Buch “Der Ökosomie-Effekt – Wie Marken und Kommunikation widerstandsfähiger werden”. Neben praktischen Tipps für Unternehmen, wie ein ehrlicher Dialog mit den Konsumenten gelingen kann zeigt das Buch den Zusammenhang zwischen gezielter Wertvermittlung und der Steigerung des Markenwertes auf.
Begründet durch die Tatsache, dass heute nichts mehr von der Öffentlichkeit ungesehen bleibt und Unternehmen und Marken unter ständiger Beobachtung stehen, formuliert Gruhl darüber hinaus Regeln für den Umgang mit dem übergeordneten Thema der globalen Transparenz.
In kurzen, eingängigen Kapiteln führt der Autor an die komplexen Themen wie Werte, Nachhaltigkeit und Unternehmens-Verantwortung heran. Â
Sowohl seinem Schreibstil als auch dem Inhalt ist anzumerken, dass hier ein alteingesessener Kommunikationsprofi mit viel Erfahrung am Werk war. Gruhl vermeidet es, zu theoretisieren. Stattdessen arbeitet er mit konkreten und teils hochaktuellen Beispielen und Bildern. Nach insgesamt 134 Seiten hat der Leser die Thematik erfasst und etliche Anregungen erhalten. Sowohl für Unternehmer als auch für Kommunikationsprofis ein wichtiger Baustein für das, was Kommunikation in Zukunft ausmachen wird.
Das Buch ist für 17,90 Euro versandkostenfrei über Amazon
oder im stationären Buchhandel erhältlich.
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