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Blogger Relations: Alles gesagt?

Die Blogosphäre in Deutschland wächst und gedeiht. Die Diskussionen um den Umgang mit Bloggern von Seiten der PR, die sogenannten Blogger Relations, reißen nicht ab. Es wurde bereits viel darüber gesprochen und geschrieben. Sowohl von PR-Profis aus Unternehmen und Agenturen als auch von Bloggern selbst.

#bpbr13

Zuletzt gab es im Dezember 2013 eine ausführliche Blogparade zu diesem Thema bei Mike Schnoor. Es sind 67 spannende Beiträge zusammengekommen, von denen wir hier einige Fragestellungen aufgegriffen haben.

Kauf mich!

Auch wir von Aufgesang haben bereits in den vergangenen Jahren von unseren Erfahrungen berichtet und gaben Tipps für die Bloggeransprache. Etwas hat sich im Laufe der Zeit allerdings geändert. Bloggen hat sich professionalisiert und ein Weblog dient heute nicht mehr nur als digitales Tagebuch, sondern auch als Medium mit dem es sich Geld verdienen lässt, wie mit einem  traditionellen  Magazin in einem Verlag, das sich durch Werbung finanziert.

Diesem zweischneidigen Schwert sieht sich auch die Journalistin und Reiselboggerin Lena Marie Hahn von family4travel gegenübergestellt. Als freie Mitarbeiterin bei einer Lokalzeitung kennt sie beide Bereiche im Printbereich: Redaktionelle Berichterstattung und die Varianten der Presse- und Materndienste. Beide sind legitim und schließen sich nicht unbedingt gegenseitig aus. Insbesondere bei Reisebloggern investieren Unternehmen aus der Branche viel Zeit und Geld in eine Kooperation. Lena Marie Hahn sieht das als „Spagat zwischen Dankbarkeit und Unabhängigkeit“. Wie verpackt man als Blogger eine ehrliche schlechte Bewertung für einen Gratis-Urlaub in freundliche Worte? Oft eine Zwickmühle.

Gehört dieser Spagat zur Professionalisierung dazu? „Blogger Relations – It’s all about the money!” sagt Jens Stoewhase von medienrot.de. Blogger Relations kosten nun einmal Zeit und auch Geld. Das betrifft nicht nur die Reisebranche, sondern auch andere wie etwa Kosmetik und Automobil, um nur einige zu nennen. Gut gemachte Bloggerevents zahlen sich allerdings aus. Ein Fehler wäre, bei Transfer und Logistik der Blogger zu sparen. An- und Abreise womöglich am selben Tag oder ein schlechtes Hotel rächen sich sofort. Im schlimmsten Fall reist ein Blogger erst gar nicht an.

Versteh mich!

Was alles schief gehen kann, berichtet Kristine Honig-Bock. Auch unaufgefordert – am besten ohne jedweden Kontakt im Vorfeld – zugesandte Produkte stoßen selten auf Gegenliebe, so Gartenbloggerin Claudia Klinger. Wie Blogger Relations von Unternehmensseite gepflegt werden, zeigen die Beispiele von Agnes Happich von Audi und Klemens Surmann von der Gothaer Versicherung.

Find mich!

Wie finden Unternehmen und Agenturen relevante Blogs eigentlich? Anja Beckmann und Simone Riecke liefern mit ihren Beiträgen in der Blogparade wertvolle Tipps zur Recherche und geben u. a. auch Tools an die Hand.

Viele interessante Beiträge zu verschiedenen Fragestellungen zum Thema Blogger Relations finden sich in der Blogparade von Mike Schnoor. Vielen Dank dafür. Es ist noch nicht alles gesagt. Oder was meine Sie? Wir sind gespannt.

Aus Sicht der Kunst- und Kulturwissenschaftlerin möchte ich noch diese Beiträge empfehlen:

-          Blogger Relations im Kulturbereich von Christoph Pelzl

-          Tipps für erfolgreiche Blogger Relations im Kultursektor von Tanja Praske

-          Museum trifft Blogger: Von misslungenen Flirts und glücklichen Ehen von Sebastian Hartmann

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hat diesen Beitrag am Freitag, 17. Januar 2014, in der Kategorie Wissenswertes, Zeitgeschehen veröffentlicht und unter den Stichworten , , abgelegt
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1 Kommentar to 'Blogger Relations: Alles gesagt?'

Felix Barth
20. März 2014

Nicht alles gesagt!!

http://www.theorcas.net/allgemein/blogger-relations-wo-liegt-eigentlich-das-problem/ Ich habe einige

Sonnige Grüße aus Hamburg

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