PR-Agentur Blog

Besser Texten – drei tolle Tools und Tipps

Eine gute Schreibe ist vielfach Handwerk, kein Hexenwerk. Schon unseren Praktikanten bringen wir bei, wie sie  aktiv statt passiv schreiben und welche Endungen sofort die Alarmglocken dröhnen lassen. Als Standardwerk zum Texten drücken wir jedem Neuling in der Agentur ein eBook in die Hand. Hilfreich ist auch ein Online-Textcheck. Und weil bald Weihnachten  vor der Tür steht, haben wir zum Thema „besser Schreiben“ ein sehr unterhaltsames Buch als Geschenktipp für Sie.

In seinem eBook „Besser schreiben lernen“ hat der Berner Texter Aurel Gergey auf fast 60 Seiten zusammengefasst, was guten Text auszeichnet. Hier finden Sie Sätze wie: Statt ‚Eine Anpassung des Preises ist unumgänglich‘ schreiben Sie meist besser ‚Wir müssen den Preis anpassen‘. Lassen Sie nicht zu, dass all Ihre Verben von Substantiven aufgefressen werden.“ Quasi mein Schlachtruf.

Es macht Spaß, immer wieder in den Kapiteln zu stöbern, denn alle Hinweise merkt man sich beim ersten Lesen schlecht. Daher erhalten unsere Neulinge einfach einen Ausdruck für ihr ansonsten recht papierloses Büro; den Hinweis, jede Woche nur eine Handvoll Seiten zu lesen sowie die Aufforderung die Tipps sofort anzuwenden. An dieser Stelle, Herr Gergey: Vielen Dank!

Direktlink: http://www.gergey.com/besser-schreiben-lernen.pdf

 

Tolle Textcheck-Website

Anfänger bekommen außerdem auch noch ein weiteres Tool von uns an die Hand. Wer seinen ersten Entwurf bei der Wortliga (http://wortliga.de/textanalyse/) analysieren lässt, erhält vom Algorithmus viele wertvolle Hinweise. Schachtelsätze, Passivkonstruktionen, Substantivierungen – die klassischen Textsünden entgehen der Software nicht. Und weil wir alle einmal klein angefangen haben, wissen wir noch gut, dass man zunächst am Text klebt. Wenn man seine liebevoll gedrechselten Formulierungen schon killen oder überdenken muss, dann ist es angenehmer, if the computer says nooo – anstelle der Kollegen. Oder nicht?

 

Buchtipp für besonderes Texten

Fortgeschrittenen muss ich an dieser Stelle noch ein Buch aufnötigen, über das ich mich kapitelweise gerade scheckig freue: „The Elements of Eloquence: How to Turn the Perfect English Phrase“. Autor Mark Forsyth belegt anhand zahlloser Autoren  – von Gott (in Bibelzitaten) über Shakespeare und Oscar Wilde bis zu Obama – dass es fast egal ist, was man sagt, solange man es gelungen sagt.

Das Buch ist ein hervorragendes Geschenk für jeden Sprachliebhaber, Texter und PR-Profi. Dass das Buch nicht auf Deutsch verfügbar ist, macht nichts: Die Formeln lassen sich übertragen. Wer jetzt ohne Leseprobe oder Kurzvideo sofort auf den Bestellen-Knopf drücken will, bitte hier entlang. (Wenn Sie die Währung von Pfund auf Euro umstellen, erfolgt die Lieferung versandkostenfrei. Das Buch kostet aktuell 9,55 €; die Hardback-Ausgabe kommt mit einer enorm schicken Goldprägung).

 

War etwas Hilfreiches dabei? Kennen Sie weitere solcher Tipps? Sobald ich „The Elements of Eloquence“ ausgelesen habe, plündere ich Ihre Lesetipps in den Kommentaren. Dafür jetzt schon einmal: Danke!

 

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hat diesen Beitrag am Montag, 17. November 2014, in der Kategorie Rezensionen, Software und Tools, Tipps aus der Agenturpraxis, Wissenswertes veröffentlicht und unter den Stichworten , abgelegt
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