Auf die Schnelle – Pressebilder Journalisten präsentieren
Journalisten benötigen Bilddaten in hoher Auflösung. Zudem möchte ein Bildredakteur zunächst unkompliziert das Motiv in Augenschein nehmen, bevor er dann zum möglichst einfachen Download schreitet. Idealerweise stellen wir solche Fotos im Online-Pressebereich der Kunden-Webseite zur Verfügung.
Manchmal soll es aber ganz schnell gehen, die Bilder sollen nicht für jeden sichtbar sein oder der Umweg über die Web-Agentur dauert zu lange. In solchen Fällen benutze ich eine kostenlose und sehr komfortable Lösung von Google: Die Software Picasa in Verbindung mit den Picasa Webalben.
Oft sind selbst gezippte Fotoarchive noch zu groß, um sie jemandem zumailen zu können. Hier bietet sich ein Downloadlink mit Vorschau an. Web-Alben, die diesen Zweck erfüllen, gibt es inzwischen zuhauf. Für jemanden, der damit noch nicht gearbeitet hat, kann ich Picasa von Google empfehlen. In Minutenschnelle, intuitiv zu bedienen und dabei sehr komfortabel kann man hier ein professionelles Web-Album erzeugen. Der Link hierzu lässt sich anschließend dem Journalisten zusammen mit der Presseinformation ganz einfach zumailen.
Zunächst lädt man sich die kostenlose Software Picasa herunter. Diese ist nicht unbedingt nötig, macht den Vorgang aber sehr viel bequemer. Dann legt man sich ein Google-Konto an. Wer bereits Google-Alerts bezieht oder ein Gmail-Konto verwendet, kann sich einfach mit diesen Daten einloggen.
Hat man dann das Programm Picasa geöffnet, kann man darin auf seinem Rechner die eigenen Bilddaten ansehen, einzelne mit einem Klick in ein Album stellen und dann mit einem Schwung ganz bequem hochladen. Das alte Problem, riesige Rohdaten auf Druckqualität mit 300 dpi je Datei verkleinern zu müssen erledigt das Programm auf automatisierte Nachfrage en bloc.
Nun sind die Bilder auf dem Picasa-Server und man klickt zur Benennung jetzt nur noch auf "Bildunterschriften bearbeiten". Sehr praktisch: Das Programm speichert diese Bildunterschriften beim Eintippen automatisch. Voilá – das Album ist fertig. Die Eigenschaften setze ich auf "nicht öffentlich" und vergebe einen sinnvollen Titel. Nun kann ich einen Link zu diesem Album anzeigen lassen oder den Link direkt als
Einladung verschicken (dazu rate ich allerdings nicht, solche Einladungen landen nämlich gern im Spam-Filter).
Wer jetzt auf den Link klickt, sieht ein Album mit Vorschaubildern, Bildunterschriften und hat die Möglichkeit zum Download der Einzelmotive. Derzeit liegt der kostenlose Speicherplatz bei einem Gigabite – das sollte für eine Weile ausreichen. Besonders praktisch ist Picasa übrigens für internationale Pressearbeit, denn die Plattform steht in 38 Ländern zur Verfügung. Wer also den Link anklickt, findet alle Links und Funktionen automatisch in seiner Landessprache. Für mehrsprachige Bildunterschriften ist ebenfalls viel Platz.Insgesamt halte ich Picasa für eine furchtbar praktische Angelegenheit. Und welche Lösung benutzen Sie?
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