Jedes Unternehmen, das eine mittel- oder langfristige, kontinuierliche PR-Arbeit ins Auge fasst, wird sich früher oder später mit dem Thema Aufbau einer Pressemappe bzw. Inhalt derselben auseinandersetzen müssen. Eine Pressemappe zu erstellen, gehört eben zu den unverzichtbaren Grundlagen …
Generell kann die Aufgabe einer Pressemappe dahingehend beschrieben werden, interessierten Redakteuren Hintergrundinformationen anzubieten. Diese zusätzlichen Informationen gehen über die Anlässe und Themen der einzelnen Pressemitteilungen weit hinaus und ermöglichen es, ein Unternehmen oder spezielles Angebot in einem Gesamtzusammenhang zu betrachten.
Ein Beispiel: Eine neuartige Social-Commerce-Plattform wie www.handeln.de würde in einem sogenannten Backgrounder darstellen, was Social Commerce (auch Social Shopping genannt) überhaupt ist, wie sich diese Form des empfehlungsorientierten Einkaufens im Internet entwickelt hat, welchen Stellenwert das eigene Angebot in dem gesamten Spektrum einnimmt, insbesondere auch durch seine Alleinstellungsmerkmale. Und auch das Unternehmen selbst, das hinter dem neuen Angebot steht, würde in wenigen prägnanten Sätzen beschrieben werden.
Weiterer sinnvoller Bestandteil ist ein Factsheet, das alle wichtigen Unternehmensdaten übersichtlich auf einer Seite A4 präsentiert. Dazu gehören das Jahr der Firmengründung, der Unternehmenssitz, die Mitarbeiterzahl, die Namen der Geschäftsführer und eine Auflistung der „Kernleistungen“.
Ergänzt werden kann das Ganze noch durch ein Interview, z.B. über die Unternehmensziele. Das Interview vermittelt nicht nur ein Bild der Unternehmerpersönlichkeit, sondern fungiert darüber hinaus auch als kleine Sammlung von Zitaten, auf die Redakteure bei der Erstellung ihrer Beiträge frei zurückgreifen können.
Man kann seine Pressemappe schließlich als digitale Pressemappe oder als gedruckte Pressemappe, also in Papierform, zur Verfügung zu stellen – doch hierzu mehr zu einem späteren Zeitpunkt.
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