Basis der aktuellen AGOF-Studie bilden die etwas über 42 Millionen Bundesbürger, die über einen Internetanschluss verfügen und diesen auch aktiv nutzen. Für fast 600 Online-Werbeträger werden Reichweiten- und Strukturdaten ausgewiesen.
Bezugsgruppen definieren und orten
Die Ergebnisse der „internet facts“-Studien können Fachkräften aus Online-PR und Online-Marketing ihre Arbeit durchaus erleichtern. Sie zeigen anhand nach verschiedensten Kriterien aufgebereiteter Tabellen die Strukturdaten der Nutzer der verschiedenen sozialen Netzwerke im deutschsprachigen Internet wie Geschlecht, Bildung oder Tätigkeit. So zeichnet sich beispielsweise ab, dass vor allem die größeren sozialen Netzwerke überdurchschnittlich stark von Frauen genutzt werden.
Laut Direktmarketing-Blog verfügen – wie erwartet – studiVZ/schuelerVZ über den höchsten Anteil an jungen Nutzern, wobei hier gleichzeitig der Anteil der 40- bis 49-Jährigen angestiegen ist. Ob Eltern und Lehrer sich hier zum „Spionieren“ tummeln?
„Silver Surfer“ suchen Bekannte bei StayFriends
Wer seine Zielgruppe eher bei den über 50-Jährigen „Silver Surfern“ ansetzt, sollte seine Kommunikations- und Marketingaktivitäten mehr in Richtung des Schulfreunde-Netzwerks Stayfriends verlagern. Hier sind mit 12,5 Prozent die meisten User aus der Kategorie 50+ vertreten, Tendenz steigend.
Unternehmen, die ihre Bezugsgruppen eher unter den geringer gebildeten Usern ganz ohne oder nur mit Hauptschulabschluss ausmachen, sollten der AGOF-Studie nach den RTL-Ableger wer-kennt-wen.de im Fokus ihrer Social-Media-Aktivitäten haben.
Strategische Planung für Social-Media-Kommunikation unerlässlich
Und hat man einmal ausgemacht, wo seine eigenen Bezugsgruppen für die Kommunikation stecken, ist der nächste Schritt die Planung einer Strategie, wie diese Möglichkeiten sinnvoll genutzt werden können. Möglich für bereits bekanntere Marken ist beispielsweise die Erstellung von Fanpages von Marken auf Facebook - wie hier beim Social Commerce Blog beschrieben. Das macht auch den direkten Austausch mit den Kunden möglich. Und auch für weniger bekannte, aber einzigartige Produkte können solche Fanpages in sozialen Netzwerken Sinn machen.
Doch Vorsicht: In den sozialen Netzwerken gelten ganz eigene Regeln – wer hier zu offensichtlich mit Werbe- und Marketingfloskeln daher kommt, vergrault seine potentiellen Zielgruppen schneller, als ihm lieb ist. Auch eine regelmäßige Pflege und Kommunikation mit den Usern muss gewährleistet sein.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Social Networks wie meinVZ, StayFriends oder wer-kennt-wen für die Ansprache Ihrer Bezugsgruppen nutzen können, hilft Ihnen eine professionelle Online-PR-Agentur gern weiter.