Die Ankündigung des Axel-Springer-Verlages, seine Online-Inhalte schrittweise kostenpflichtig zu machen, stieß bislang vor allem auf Skepsis und Kritik. Einen Monat nach Einführung der iPhone-Applikationen für Bild und Welt hat die Zahl der Downloads jedoch selbst die Springer-Erwartungen weit übertroffen. Mehr als 100.000 Leser waren bislang bereit, für die mobile Nutzung der Inhalte beider Zeitungen zumindest den ermäßigten Einführungspreis zu zahlen.
Einige Schwachstellen scheinen die Apps noch zu haben: Es sind eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen seitens der Nutzer eingegangen, die nun umgesetzt werden. Bis die neue Update-Version verfügbar ist, bleibt es bei den ermäßigten Abo-Preisen. Die Bild gibt es daher zunächst noch für 0,79 Euro inklusive einer PDF-Version, die Welt für 1,59 Euro – allerdings lediglich inklusive eines PDF’s der Welt kompakt.





















2 Kommentare to 'Springer: Erster Erfolg mit Paid Content'
28. Januar 2010
Tatsächlich ein Erfolg, der so wohl nicht zu erwarten war. Vielleicht ist die Zeit wirklcih reif für kostenpflichtige, aber dafür gut recherchierte und objektive Beiträge.
1. Februar 2010
Apple warnt im App-Store, die Bild-App sei wegen “stark ausgeprägter Szenen mit erotischen Anspielungen” erst für Nutzer ab 17 Jahren geeignet. Denn neben Nachrichten bietet Springer auch Gimmicks wie das Seite-1-Girl, dass sich auf dem iPhone-Bildschirm entkleidet und dabei “Uuuuuh” macht, sobald das Telefon geschüttelt wird. Das ist schon hart an der Grenze…!
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