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Das Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß hat jüngst den Einfluss von Nutzerbewertungen auf Kaufentscheidungen quantifiziert. Demnach beeinflussen von Nutzern verfasste Rezensionen die Markenbilder sowie die konkrete Produktwahl bei fast jedem zweiten Internetnutzer. 88 Prozent greifen mittlerweile auf Produktrezensionen zu – je nach Nutzungsintensität allerdings mit unterschiedlichen Auswirkungen.

Die etwas weniger rezensionsaktive Mehrheit fasst Bewertungen eher als Kritikmedium auf: So lassen sich 54,8 Prozent durch negative Rezensionen von einem Kauf abhalten, jedoch nur 48,9 Prozent durch positive Meinungen dazu anregen. In der Gruppe der besonders aktiven Rezensionsnutzer, der sich mittlerweile 23,2 Prozent zurechnen lassen, ist das Verhältnis ausgeglichener: Hier wurden zwar bereits 74,9 Prozent von negativen Nutzermeinungen vom Kauf eines Produkts abgehalten, aber andererseits auch nahezu ebenso viele, nämlich 74,2 Prozent, durch eine gute Bewertung zum Kauf motiviert. 

Produktrezensionen werden vor einem geplanten Einkauf, online oder offline, von 59 Prozent zur Entscheidungshilfe herangezogen. Eine überdurchschnittliche Rolle spielen Nutzerbewertungen bei Technikprodukten, aber auch beim Kauf von Autos sowie vor dem Abschluss von Versicherungen. Als besonders glaubwürdig werden WoM-Meinungen von 41 Prozent der Internetnutzer eingestuft.

Positive Wirkungen können jedoch nicht nur Produktbewertungen entfalten, sondern auch Shopbewertungen. Ein entsprechendes Bewertungssystem, das direkt im Onlineshop eingebunden wird, ist jüngst von Trusted Shops entwickelt worden. Damit lässt sich zusätzlicher Word-of-Mouth-Mehrwert direkt und bequem auf der eigenen Website generieren (mehr dazu erfahren Sie hier).

Peter Montag hat diesen Beitrag am Mittwoch, 13. Januar 2010, in der Kategorie Wissenswertes veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , , , abgelegt
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