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Und: Wie hat sich die Rolle des Internet im Arbeitsalltag der Journalisten bis heute verändert? Diesen Fragen geht die mittlerweile dritte Untersuchung des Instituts für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Züricher Hochschule Winterthur gemeinsam mit Bernet_PR nach. Bereits in den Jahren 2002 und 2005 untersuchte das Team, wie Schweizer Journalisten das Internet verwenden und beurteilen. Durch den Vergleich der Ergebnisse ließen sich nun klare Trends ableiten.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Das Internet wird zum wichtigsten Arbeitsinstrument
  • Das Web liefert Vertiefung, Ideen, Austausch
  • Neue Rangliste der Wichtigkeit: Wikipedia unter den Top-Fünf, Soziale Netzwerke vor Blogs
  • Google setzt die Themen als Ausgangspunkt jeder Online-Recherche
  • Immer mehr Artikel aus Internet-Quellen, Wikipedia gilt als glaubwürdig
  • Was Medienschaffende Online lesen: TA an der Spitze, Aufsteiger Google und Wikipedia
  • Web 2.0: Soziale Netzwerke vor Blogs, Twitter kaum benutzt
  • E-Mail wird der beliebtste Abo-Kanal, wenig RSS, kaum Twitter
  • Journalisten wollen Fakten und alle Kontaktangaben
  • Zukunft: Alles wird leichter, Aktualitätsdruck steigt

Besonders interessant
für PR-Schaffende: Aus den Ergebnissen der Befragung wurden direkt
praktische Handlungsempfehlungen für die Pressearbeit abgeleitet:

  • Zuerst die Basics: Schnell die Fakten, kurze Reaktionszeiten
  • Google wird zum Meinungsmacher: Finden Medien die gesuchten Inhalte?
  • E-Mail im Vordergrund: Auslieferung und Abonnements optimieren
  • Medien nutzen YouTube, Soziale Netzwerke, Wikipedia, Blogs: Monitoring sichern
  • Alles wird leichter, der Druck steigt: Im Dialog lernen


Die komplette Studie steht hier kostenlos zum Download.

Katrin van Herck hat diesen Beitrag am Donnerstag, 24. September 2009, in der Kategorie Wissenswertes veröffentlicht und unter den Stichworten , , , , abgelegt
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1 Kommentar to 'Wie nutzen Journalisten das Web 2.0?'

marcel bernet
28. September 2009

danke für die rezension – die tipps in kürze sind auch hier zu finden http://www.bernet.ch/newsletter/juli_2009

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